Montag, 20. Februar 2012,
STEINBACH a. A. Das idyllische Weißenbachtal gilt als Geheimtipp für Anhänger des FKK, aber auch für Swinger und Homosexuelle. Eine Mutter, die mit ihren Kindern dort baden wollte, empört sich: „Das ist echt arg!“ Was sie am meisten ärgert: Niemand fühle sich dafür zuständig.
Am Sonntag suchte die zweifache Mutter aus Seewalchen mit ihren Kindern und dem sechsjährigen Neffen Abkühlung im Weißenbachtal. „Das war früher ein beliebter Badeplatz“, weiß die Frau. Im idyllischen Flusstal stieß sie auf unzählige Anhänger der Freikörperkultur (FKK), die ungeniert nackt herumstolzierten. „Ich bin nicht prüde“, empört sich die Seewalchenerin, „aber woanders sind die FKKler durch einen Zaun abgegrenzt.“
Das Nudistentreiben im Weißenbachtal empfand die Mutter „echt arg“. Ihrem Ärger machte sie bei der Gemeinde, den Bundesforsten und bei der Polizei Luft: „Alle fühlen sich nicht zuständig“, ärgert sich die Frau im Gespräch mit den OÖNachrichten.
„Die Gemeinde kann derzeit gar nichts tun“, betont Franz Spiesberger, Amtsleiter von Steinbach. Das sei Sache der Bundesforste. Spiesberger bestätigt aber, dass bis zu 100 Nacktbader das Tal bevölkern. Wo der neue Radweg verlaufe, dort seien die Nackerten mittlerweile wieder verschwunden, sagt der Amtsleiter.
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